Interview mit Martina Tadli

KommunikationsCoach & Mentorin

Als Mentorin und Potenzialentwicklerin arbeite ich mit Personalentscheidern, die genug von Kommunikationsmaßnahmen und Mitarbeitertrainings haben, die zu wenig bis gar nichts bewirken. Offline und online unterstütze ich Sie durch Konfliktlösungs- und Methodenkompetenzen für agile Teamarbeit in einer zunehmend komplexen Arbeitswelt. Gemeinsam setzen wir neue Konzepte auf, die sowohl die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter erhöhen als auch zu den strategischen Unternehmenszielen passen und nachhaltig wirken. Am Ende kommunizieren Ihre Führungskräfte und Teams schriftlich und mündlich wesentlich kompetenter und effizienter und sind in der Lage, situativ als „Coach-Kollege“ zu agieren. Das unterscheidet meinen Ansatz von üblichen Kommunikationstrainings und -coachings.
?Was passiert beim Kommunizieren? - Kommunikation und Kultur
Sprache als Kommunikationsmedium hat mich von jeher fasziniert. Bereits als Schülerin schrieb ich lange Texte und erstellte eine eigene Zeitung nur für meine engsten Freunde. Die Möglichkeit, mich in einer fremden Sprache mit unbekannten Menschen auszutauschen, gefiel mir so sehr, dass ich direkt nach dem Abitur ein Jahr in Paris verbrachte – mit nur zweieinhalb Jahren Schulfranzösisch. Dort erlebte ich, dass ich französisch sprechend, die Welt aus einer erweiterten Perspektive zu betrachten begann, ganz so als gäbe es noch mehr als mein „deutsches Selbst.“Nach meiner Rückkehr begann ich in Köln Französisch, Deutsch und Pädagogik zu studieren, um mit Menschen aus anderen Kulturen zu arbeiten. Als Lehrerin in Toulouse vermittelte ich mit Begeisterung jungen Franzosen die deutsche Sprache und Besonderheiten des deutschen Lebens. Als Leiterin internationaler Jugendgruppen im Auftrag des Deutsch-Französischen Jugendwerks begleitete ich interkulturelle Jugendgruppen und erlebte erstmalig fasziniert, was ich später unter dem Begriff interkulturelle Kommunikation zusammenfassen sollte.Nach meiner Heirat zog ich 1986 für acht Jahre nach Casablanca. Unterschiedliche Kommunikationsstile und daraus resultierende Missverständnisse prägten in dieser Phase oft sehr bewusst mein Leben. Kommunikation in allen ihren Facetten (mündlich, schriftlich und interkulturell), mit ihren Tücken und Chancen wurde damit endgültig zu meinem Lebensthema: Als Sprachlehrerin am Goethe-Institut, Kulturmittlerin für das Bordpersonal der marokkanischen Fluggesellschaft, in der Geschäftsleitung einer großen deutschen Unternehmensniederlassung in der Zusammenarbeit mit vielen Kulturen vor Ort oder auch als Vertreterin des deutschen Generalkonsulats in der Begleitung deutscher Staatsangehöriger.Bei unserer Rückkehr nach Deutschland mit unseren beiden Kindern waren wir um einen riesigen Schatz an interkulturellen Erfahrungen reicher und in Frankfurt zunächst Fremde im eigenen Land. Vieles hatte sich in Deutschland verändert und durch die Erfahrungen in Marokko hatte sich meine Perspektive auf die Welt erneut erweitert. Kaum angekommen führte mich mein Weg geradewegs in einen großen Ratgeberverlag. Schon als Studentin hatten mir die eher gebrauchs- und sachorientierten Texte weitaus besser gefallen und so fühlte ich mich dort sofort zuhause. Kommunikation in Wort und Schrift waren fortan Kern meiner täglichen Arbeit: Von der Entwicklung von Buchprojekten bis hin zur textlichen Bearbeitung.
?Bleiben oder gehen? - Konflikt und Wendepunkt
Bald spürte ich, dass es in der Arbeit mit Menschen noch mehr gab, was ich tun konnte und so entschied ich mich 2003 für eine 15-monatige Ausbildung zum Coach. Statt konkretes (Verhaltens)Wissen zu vermitteln, ging es darum, den Coachee zu befähigen, sich seiner Stärken und Schwächen, seines Ziels und der nächsten Schritte auf dem Weg dorthin bewusst zu werden und sie konkret Schritt für Schritt umzusetzen.Seit 2001 bin ich ehrenamtlich aktiv als Mitglied, Vorstand und seit 2012 auch im Organisationsbeirat von SIETAR Deutschland e.V.(Society for Intercultural Education Training And Research). Dieser Verein ist mir in vieler Hinsicht eine Heimat geworden. Netzwerken, Kooperieren, Inspirieren gehören im Austausch immer dazu. Bei SIETAR organisieren wir spannende Kongresse und Fortbildungen zu aktuellen Themen unserer Zeit.15 Monate hypnosystemische Kommunikation am Institut SySt in München galten den leisen Elementen der Kommunikation, um persönliche Ressourcen zu entdecken und Barrieren zu überwinden.Doch ich wollte weg von der Weiterbildung à la „Tropfen auf dem heißen Stein“ hin zu nachhaltigeren Kommunikationsangeboten für meine Kunden. Kommunikative Schwierigkeiten in Unternehmen sind häufig im Prozess-, Führungs- und Arbeitsverständnis begründet. Um diese organisationellen Bedingungen besser zu verstehen und zu erkennen, habe ich mich in 18 Monaten zur Organisationsentwicklerin ausbilden lassen.Häufig bitten mich meine Kunden auch um Unterstützung bei Konflikten in der Kommunikation nach innen und außen. Dank der 15-monatigen Ausbildung zur Wirtschaftsmediatorin kann ich auch diesen Anfragen professionell begegnen.Organisationales Wissen, Konfliktmanagement und die „leisen Elemente“ der Kommunikation ergänzen meine Tätigkeit als Coach, Trainerin und Moderatorin und unterstützen mich in meiner Arbeit, zusammen mit meinen Kunden Methoden und Lösungsansätze zu entwickeln.
?Wie geht’s weiter? – von imdialog zu Martina Tadli: Potenziale entwickeln als Mentorin
Zeit für Veränderung: Ich bleibe der Dialog-Idee treu. Sie ist die Grundlage meiner Arbeit. Doch meine Kunden kennen mich als Martina Tadli. Dem trage ich mit meiner neuen Website bewusst Rechnung.Nach 17 Jahren analoger Arbeit erweitere ich seit 2016 perspektivisch meine Tätigkeit um Online-Coaching, Online-Training und Online-Moderation. Stichwort „Arbeiten 4.0“ heißt „digital lehren, lernen und arbeiten“. Kosteneffizienz, Nachhaltigkeit, zeitliche und räumliche Flexibilität, aber auch eine immer stärkere Individualisierung bestimmen unser Leben und Arbeiten heute. Ich sehe, dass sich die Anforderungen an die Arbeit für uns alle verändern. Neben den Risiken und Gefahren der Virtualität erkenne ich vor allem auch die Chancen, die uns die digitale Welt bietet als Ergänzung und kreativen Raum neben der analogen Welt. Ich möchte meinen Beitrag leisten, Menschen auch auf diesem Weg mit meiner Arbeit zu unterstützen, ihre Ressourcen zu erkennen und ihre Potenziale zu heben. Agile Teamarbeit, schnelle Entscheidungen, flexible Strukturen, Selbstführung und Ermächtigung sind Stichworte der Zusammenarbeit in einer sich ständig verändernden VUCA-Welt (volatility uncertainty complexity ambiguity). So verändert sich auch meine Rolle hin zur Mentorin, Weg-Begleiterin, Rahmen-Gestalterin, Raum-Schaffenden und Potenzialschatz-Heberin in der Kommunikation mit Menschen. Gemeinsam mit meinen Kunden freue ich mich darauf, neue Wege zu beschreiten und sie bei dem Wachsen hinein in alternative Formen der Zusammenarbeit zu unterstützen.
?Wer sind Ihre Kunden, Frau Tadli?
Meine Ansprechpartner sind Personalentwickler und Führungskräfte werteorientierter Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen, sozialer Einrichtungen und anderer Organisationen sowie Privatkunden, die eine Expertin suchen für Fragen zu Kommunikation und beruflich-persönlicher Weiterentwicklung, um langfristig erfolgreich zu sein.
?Was sind typische Anliegen Ihrer Kunden?
Meine Unternehmenskunden erwarten nachhaltige Konzepte zu Themen wie 
  • Kundenorientierung und Beschwerdemanagement Wie können wir die Kundenorientierung unseres Schriftverkehrs erhöhen? – Wir erhalten zu viele Beschwerden von außen, die im Unternehmen eskaliert werden, Aktenberge bewirken und unglaublich viel Zeit und Nerven kosten.
 
  • Effiziente Moderation Unsere Besprechungen sind ineffizient. Alle stöhnen über Ziellosigkeit, Vereinbarungen werden nicht festgehalten, Aufgaben anschließend nicht umgesetzt. Wie können wir unsere Besprechungskultur verändern und Besprechungen effizienter durchführen? Wie gehen wir mit schwierigen Teilnehmern und Situationen innerhalb der Besprechung um? Wie bringen wir die Teilnehmer dazu, sich aktiv und inhaltlich zu beteiligen?
 
  • Effizient und verständlich schriftlich formulieren Wie lassen sich Briefe, E-Mails und andere Texte kundenorientiert, verständlich und knapp formulieren? Wie formuliert man negative, schwierige Inhalte möglichst positiv? Welche Schreiben sind überflüssig? Wann ist es sinnvoll, zu telefonieren?
  
  • „Gehört“ werden und überzeugen Was kann ich tun, damit ich in einer Besprechung oder vor einer Gruppe „gehört“ und ernst genommen werde? Wie kann ich eine Idee, eine Anweisung, eine Entscheidung überzeugend und motivierend vermitteln, sodass meine Mitarbeiter, mein Publikum, meine Verhandlungspartner sie verstehen und ihr zustimmen?
 
  • Selbstführung und Führen: Meine Rolle als Führungskraft Wie können wir eine künftige/neue Führungskraft unterstützen, in die Führungsrolle zu finden? - Er/Sie ist aus dem Team aufgestiegen und soll jetzt das eigene Team führen. Oder: Er/Sie übernimmt ein neues Team und hat noch keine oder wenig Führungserfahrung.
 
  • Konflikt – Kommunikation - Kooperation Die Zusammenarbeit zwischen zwei Abteilungen funktioniert nicht, weil die Führungskräfte nicht oder nicht erfolgreich miteinander kommunizieren. oder: Es gibt Schwierigkeiten in einem Team. oder: Wir haben zahlreiche Beschwerden. Wie können unsere Mitarbeiter sicherer werden im Führen schwieriger Gespräch? – Können Sie uns unterstützen?
 
  • Nachhaltig verändern und entwickeln Was können wir tun, um die Veränderungsbereitschaft unserer Mitarbeiter zu erhöhen? Wie erhöhen wir die Nachhaltigkeit von Trainings, Coachings und anderer Maßnahmen?
 
  • Train-the-Trainer: Von und mit einander lernen Können Sie uns dabei unterstützen, interne Multiplikatoren für Schulungsthemen zu entwickeln? Wir benötigen ein „Train-The-Trainer“Programm?
 
  • Leben und Arbeiten in Deutschland – interkulturell kompetent gestalten Wie können wir unsere ausländischen Fach- und Führungskräfte am besten vorbereiten auf das Leben und Arbeiten in Deutschland und in unserem Unternehmen? – Was sollten wir wissen, um Kollegen aus anderen Kulturen bestmöglich in unserem Unternehmen aufzunehmen? – Wie können wir Eltern aus anderen Kulturen zu aktiver Elternarbeit in der Schule bewegen? – Worauf sollten wir im Kontakt mit Angehörigen aus anderen Kulturkreisen in der Pflege achten?
 
  • Teamentwicklung und Zusammenarbeit Wir haben ein neues Team. Die Zusammenarbeit und Verteilung der Rollen ist unklar. Es gibt Schwierigkeiten in der Kommunikation. Können Sie uns helfen?
 Dies ist nur eine Auswahl der Bandbreite an Fragen, die Kunden zu mir führt. Inhalt meiner Coachings sind diese und andere Themen wie 
  • Ein Kollege tut sich schwer bei Präsentationen und verliert seine Zuhörer.
  • Ein Mitarbeiter steigt aus dem Team auf und soll seine erste Führungsrolle übernehmen.
  • Das Team hat Schwierigkeiten mit der Führungskraft. ...
 
?Haben Sie sich auf eine Branche spezialisiert?
Nein. Das habe ich ganz bewusst nicht getan. Häufig ähneln sich die Fragen und Herausforderungen im Bereich der Kommunikation branchenübergreifend. Oft geht es um Zeit und Kosten, Aufgabenklarheit, Qualitätsverständnis, Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen (Beschwerden, Konflikten,..), Umgang mit Stress und Druck, Bedürfnis nach Verständnis von Zusammenhängen, Wertschätzung und Anerkennung oder Verständlichkeit und Struktur. Gibt es hier Unsicherheiten, gerät die Kommunikation ins Stocken oder es entstehen vermeidbare Missverständnisse.Durch meine branchenübergreifende Arbeit stelle ich bei scheinbare Selbstverständlichkeiten in Frage stelle. Oft ergeben sich genau daraus Veränderungs- und Interventionsmöglichkeiten, an die niemand denkt, der die Branche zu gut kennt. Ich bringe eine hohe Anschlussfähigkeit mit, mit der ich mich schnell in ein fremdes Feld einarbeite und erkenne: Was ist hier wichtig? Welche Sprache wird hier gesprochen? - Meine Kunden schätzen es sehr, wenn sie merken, dass ich mich schnell und gut einfühlen kann in ihre Unternehmenskultur.Selbstverständlich kenne ich manche Branchen und interne Arbeitsebenen durch die langjährige Zusammenarbeit mit meinen Kunden besser. Mir ist es jedoch wichtig, genau diesen „fremden“ Blick auf das System zu behalten, den ich nur haben kann, wenn ich sowohl im sogenannten Profit- als auch im Nonprofitsektor, in kleinen und mittelständischen Unternehmen wie auch in größeren Organisationen bis hin zu Konzernen arbeite.Oft fragen mich die Mitarbeiter eines Unternehmens: „Ist das eigentlich nur bei uns so oder gibt es das anderswo auch?“ Inzwischen kann ich sagen: „Ja, sehr viele Themen gibt es auch in anderen Organisationen.“ Dennoch erlebe ich den Umgang mit ihnen als sehr unterschiedlich je nach Organisationsstruktur und Führungsverständnis, der Mitarbeiter- und Kundenorientierung, dem Stellenwert transparenter Kommunikation auf Augenhöhe sowie von Fehlerkultur und Nachhaltigkeit,
?Inwiefern sind Sie anders als andere Coaches, Trainer und Moderatoren?
Ich glaube, dass jeder Mensch einzigartig und insofern anders ist. Es gibt sicher zahlreiche Trainer, Coaches und Moderatoren mit einer ähnlichen inneren Haltung und einem vergleichbaren Anspruch an die Qualität ihrer Arbeit. Darüber bin ich auch sehr froh. Denn es braucht intern und extern viele Multiplikatoren, um das Leben und Arbeiten in Organisationen sinnstiftend zu gestalten und erfolgreich zu kommunizieren. Ich versuche dennoch einmal Ihre Frage zu beantworten.Was mich auszeichnet: 
  • Ich lebe, was ich vermittle. Dies macht mich glaubwürdig und das spüren meine Gesprächspartner.
  • Ich habe eine positive Grundeinstellung, aus der heraus ich Teilnehmer motiviere.
  • Ich arbeite praktisch nachvollziehbar und erlebnisorientiert. Meine Teilnehmer erfahren, welche Wirkung ihre Kommunikation auf andere hat und welche Verantwortung sie an ihrem Arbeitsplatz durch ihr Tun tragen. Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit liegt darin, diese Selbst- und Eigenverantwortlichkeit zu verdeutlichen. Oft ist die Erkenntnis ihrer Eigenverantwortung ein Wendepunkt für skeptische Teilnehmer, weil sie sich plötzlich als selbstwirksam wahrnehmen.
  • Ich erfasse schnell Verhaltens-, Struktur-, Kommunikationsmuster und blicke als Branchenfremde „über den Tellerrand“.
  • Ich bin in der Lage, schnell eine angenehme und offene Arbeitsatmosphäre aufzubauen und lache gern. Das schätzen meine Teilnehmer sehr.
  • Ich arbeite am liebsten an konkreten Anliegen und Fallbeispielen aus der Praxis meiner Teilnehmer.
  • Ich vermittle Inhalte verständlich und strukturiert.
  • Ich bin bereit, situativ den Kurs zu korrigieren und prozesshaft vorzugehen. Meine Offenheit und Bereitschaft, mich als Mensch zu zeigen und Fehler einzugestehen, erleichtert es den Menschen, mit denen ich arbeite, dies ebenfalls zu tun.
  • Ich besitze Konfliktkompetenz und kann mit schwierigen Situationen adäquat umgehen. Dies ist ein häufiges Thema in der Zusammenarbeit mit Führungskräften und Mitarbeitern, im Team, im Seminar, im Coaching. Ich zeige am konkreten Beispiel, wie man in schwierigen Situationen souverän und wertschätzend reagieren kann.
  • Dank meiner Lebens- und Berufserfahrung trete ich Teilnehmer-Fragen und -Problemen gelassener gegenüber als zu Beginn meiner Selbständigkeit. Dies erzeugt großes Vertrauen und ist eine wichtige Grundlage für die offene Zusammenarbeit.
  • Ich vermittle, woran ich glaube: Veränderungen, Wendepunkte, Herausforderungen als Lernerfahrung und Chance zu begegnen, es immer wieder besser machen zu wollen und zu erkennen, dass es Früchte trägt, achtsam und bewusst „dran“ zu bleiben und zu üben.
  • Ich kann gut zuhören, zwischen den Zeilen lesen, das Ungesagte und Ungefragte heraushören, Bedürfnisse erkennen, Werte verdeutlichen. Ich finde die richtigen Worte und den richtigen Ton. Dies heißt nicht, dass ich alles gut heiße und nicht benenne. Aber es ist mir wichtig, auch Kritik wertschätzend und konstruktiv zu äußern.
  • Ich arbeite strukturiert, verlässlich und selbständig und habe die Zeit im Blick.
  • Ich blicke „ganz-heitlich“ auf die Situation und schaue auch auf das, was unausgesprochen dahinter steht.
  • Ich sehe die Einzigartigkeit jedes Menschen, erkenne Stärken und unterstütze mein Gegenüber, diese zu nutzen. Ich zeige Wege auf, wie Potenziale weiter entwickelt werden können.
  • Meine Trainings und Coachings werden als nachhaltig bewertet.
  • Auftraggeber arbeiten gern langfristig mit mir zusammen und schätzen mich als verlässliche und flexible Sparringspartnerin.
?Wie stellen Sie sicher, dass die Menschen, mit denen Sie arbeiten, ihre Ziele erreichen?
Diese Frage zielt auf Transfer und Nachhaltigkeit ab. Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. In meiner Arbeit ist es mir sehr wichtig, die Menschen für den Einfluss ihrer eigenen inneren Haltung zu sensibilisieren auf das, was sie umgibt und womit sie sich beschäftigen. Durch zahlreiche Übungen erleben sie aktiv, dass sie selbst ihr (Arbeits)Leben gestalten und damit auch die Qualität ihrer Kommunikation mit anderen verändern können. Ich verdeutliche ihnen, dass neben traditionellem Expertenwissen heute mehr denn je „situatives Handlungswissen“ gefragt ist, also die Fähigkeit, situativ kommunikativ richtig zu (re)agieren.Erfolgreich kommunizieren zeigt sich auch in der Fähigkeit, situativ sehr individualisiert auf Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte und Kunden zuzugehen, um zu motivieren, Talente zu entwickeln, Kunden zu binden und (Unternehmens)Ziele umzusetzen. Schwierigkeiten in der Kommunikation verdeutlichen, dass das fachliche „Was“ nicht ausreicht für den Erfolg. Entscheidend ist das „Wie“. In meiner Arbeit geht es daher immer wieder um die Frage und die Reflexion „Wie mache ich etwas? Welche Gedanken und Gefühle habe ich (dabei)? Wie wirke ich? Was bewirkt es?“ und „Wie kann ich es anders machen, damit ich erreiche, was ich erreichen soll – und im besten Fall auch selber wirklich will?“ Dies setzt voraus, dass ich mich auseinandersetze mit meinen eigenen Werten und mit den Werten des Unternehmens, für das ich arbeite.Kommunikationshaltung, -verhalten und ihre Wirkung lassen sich übend verändern durch Perspektivwechsel, erlebnisorientierte Lernaktivitäten, systemische Fragen, Feedbackvarianten, Lernpartnerschaften, Follow-up Schritte, Shadowing, Coaching, Ressourcenorientierung und –aktivierung, realistische und messbare Zieldefinition, Bearbeitung persönlicher Anliegen mit mir als Sparringspartnerin oder in der Gruppe, individuelle Aufgaben, Probehandeln im Sinne des „Fake it until you make it“, SOS-Calls, regelmäßiges Üben und andere Maßnahmen.Sowohl vor als auch nach einer Präsenzmaßnahme stehe ich meinen Kunden für die Veränderung des „Wie“ und Impulse zum „Was“ offline und online zur Seite.
?Wie gehen Sie vor, wenn ich mich als möglicher Kunde bei Ihnen melde?
Zunächst einmal klären wir gemeinsam den Auftrag – vor Ort oder virtuell. Dabei betrachte ich nicht nur Ihre konkrete Anfrage sondern schaue auch auf das Umfeld. Gemeinsam klären wir das Ziel Ihres Auftrags und die Kriterien, an denen Sie anschließend Veränderung „messen“ werden. In diesem ersten Gespräch stelle ich Ihnen viele Fragen, um zu erkennen, ob wir miteinander arbeiten können und ich Sie bei der Lösung Ihres Anliegens begleiten kann. Sollte dies nicht der Fall sein, dann sage ich Ihnen das ganz offen und nenne Ihnen wenn möglich jemand, der meines Erachtens besser geeignet ist. Nach der Auftragsklärung erhalten Sie auf Wunsch ein bedarfsspezifisches Angebot oder ein Paket nach Wahl aus meinem Programmportfolio. Verschiedene Formate der Zusammenarbeit sind denkbar: offline Trainings, Workshops, Moderationen,Shadowing, Coaching, Kollegiale Beratung, ... online Telefonkonferenzen, Webinare, Online-Coachings, Telefon-Coachings, E-Mail- Begleitung, Fragebögen, .... Kombination: Blended Learning-Formate Und falls nötig überarbeiten wir gemeinsam Ihr Angebot, bis es für Sie passt.